Größe: 30 – 60 cm, ausnahmsweise bis 75 cm Gewicht: 0,7 – 0,9 kg, vereinzelt bis 1,5 kg Fruchtbarkeit: bis 150000 Eier D1 IX – X; D2 15 – 18; A 14 – 17; P 10 – 11 + 3; V I 5 Verbreitung: im Mittelmeer, Schwarzes Meer und im Atlantischen Ozean von Mittelnorwegen bis Äquatorialafrika.
Der Rote Knurrhahn, die größte Art dieser Familie, wird bis zu 75 cm lang. Im Unterschied zu Seekuckuck, Grauen Knurrhahn und weiteren Arten ist die Seitenlinie des Roten Knurrhahns mit sichtbar glatten, unvergrößerten Schuppen bedeckt.
Die langen Brustflossen weisen eine charakteristische, wechselnde Färbung aus, aus den Farben Schwarz, Blau und Rot mit weißlichen Flecken. Die Brustflossen reichen bis zu den ersten Strahlen der zweiten Rückenflosse. Auch die Farbe des Rumpfes ist sehr variabel und reicht von überwiegend Rotbraun bis Orange. Der Bauch ist heller.
Die Roten Knurrhähne suchen meist felsigen und sandigen Schelfboden, auf den sie sich mit ihren fingerartigen Brustflossenstrahlen stützen. Man kann sie jedoch auch im freien Wasser in verschiedenen Tiefen antreffen. Die recht gewandten Schwimmer ernähren sich vorwiegend von Fischen.
Wie bei den anderen Knurrhähnen zieht sich das schubweise Laichen stark in die Länge. In europäischen Gewässern währt es von Mai bis August, vor Afrika vermehren sich die Fische auch im Winter. Eier und Larven sind pelagisch, die Jungfische orientieren sich dann auf ein Leben am Grund um.
Die relativ verbreiteten Roten Knurrhähne bilden den überwiegenden Teil der gefangenen Knurrhähne. In Europa gehen jährlich etwa 13 000 t in die Netze. Man fischt sie vor allem an den spanischen Küsten.