Größe: 60 – 90 cm, max. 130 cm Gewicht: 2 – 5 kg, max. 12 – 14 kg Fruchtbarkeit: 5 – 8 Millionen Eier D1 13 – 15; D2 19 – 24; D3 19 – 24; A1 25 – 30, A2 17 – 24 Verbreitung: Norden des Atlantiks entlang der Küsten Europas vom Golf von Biscaya bis zur Barentssee, an der Südküste Grönlands bis zum 67. Breitengrad, Westküste des Atlantiks von der Hudsonbucht bis New York.
Der Seelachs hat 35 – 40 Kiemenreusendornen, wodurch er sich von seinem Verwandten P. pollachius, dem Pollack, unterscheidet, der nur 26 – 27 Reusendornen besitzt. Die Kinnbartel ist zwar klein, aber gut zu erkennen. Die Schwanzflosse ist leicht eingeschnitten. Die Oberseite von Rücken und Kopf ist dunkel olivgrün, bisweilen auch dunkelbraun bis schwarz gefärbt, die Seiten sind graugelb und der Bauch ist silberweiß.
Der Seelachs zählt zu den großen Dorschen und laicht im gesamten Areal bis nach Island und den Lofoten im Norden. Er laicht von Januar und Februar bis Mai und Juni in 100 – 200 m Tiefe über lehmigem Grund bei 6 – 10°C Wassertemperatur und 35 Promille Salzgehalt. Seine Fruchtbarkeit ist beachtlich. Nach 10 – 15 Tagen Entwicklungszeit schlüpfen die 3 – 4 mm langen Larven. Meeresströme tragen sie weit weg von den Laichplätzen. Ende des Herbstes messen sie 15 – 20 mm und mit sechs Jahren erreicht der Seelachs 60 – 70 cm, mit zehn dann 70 -80 cm.
Seine Geschlechtsreife erreicht er mit 5 – 6 Jahren. Seelachse sind pelagische Schwarmfische, die sich im Bereich des Kontinentalschelfs sowohl am Boden als auch im freien Wasser aufhalten. Regelmäßig unternehmen sie lange Wanderungen, im Sommer nordwärts, um sich zu mästen und im Herbst dann wieder zurück, in den Süden.
Jährlich fängt man rund 600 000 t dieses wertvollen Speisefisches.