Größe: 25 – 30 cm (Milchner), 30 – 40 cm (Rogner), maximal 60 cm Gewicht: 1 – 5 kg Fruchtbarkeit: 80000 – 200000 Eier D1 VI – VII; D2 10 – 11; A 10 – 12 Verbreitung: im Nordatlantik bis zum 45. Grad nördlicher Breite, in der Ostsee bis zum Finnischen Meerbusen.
Der Seehase hat einen hochrückigen und breiten Körper, an dem sich 7 Reihen von Knochenwarzen (eine am Rücken, zwei auf jeder Seite und zwei am Bauch) befinden. Erwachsene Tiere sind auf dem Rücken und an den Seiten blaugrau bis grauschwarz gefärbt und haben an den Flanken dunkle Flecken.
In der Laichzeit sind Bauch und Flossen bei den Männchen ziegelrot und der Rücken ist fast schwarz. Larven und Jungfische sind olivgelb mit einem Silberstreifen am Kopf. Das Laichen spielt sich in mehreren Schüben bei 5 – 8°C dicht an der Küste über steinigem Grund ab. Nach der Eiablage kehren die Weibchen ins tiefere Wasser zurück, die Männchen aber bleiben und beschützen das Gelege während der gesamten Embryonalentwicklung, was etwa zwei Monate dauert. Während dieser Zeit sterben viele Männchen, entweder ersticken sie bei tiefen Ebben oder werden von Vögeln gefressen.
Die Seehasen ernähren sich besonders in der kalten Jahreszeit von kleinen Krustentieren, Würmern sowie dem laich anderer Fischarten (größere Exemplare jagen auch Fische).
Den Großteil seines Lebens verbringt der Seehase am Grund weit weg von der Küste in Tiefen von 50 – 200 m. Lediglich zum Laichen schwimmt er in seichtes Wasser. Erwachsene Fische saugen sich mit Hilfe ihrer am Bauch befindlichen Saugscheibe fest an den Untergrund, so dass sie zusammen mit großen Steinen ins Netz gelangen.
Seehasen werden vor allem wegen ihres Laichs gefischt, der als Kaviarersatz dient.