Größe: 4 – 5 m, ausnahmsweise noch mehr Gewicht: 400 – 500 kg Fruchtbarkeit: bis 16 Millionen Eier Verbreitung: Kosmopolit.
Der stark gestreckte und abgeflachte Oberkiefer in der Form eines Schwertes hat den Schwertfisch zu seinem Namen verholfen. Der Oberkiefer nimmt etwa ein Drittel der Körperlänge ein und ist keine funktionslose Verzierung. Er dient vor allem zum Töten der Fische, von denen er sich ernährt sowie als Stabilisator beim Schwimmen.
Weitere Kennzeichen der Schwertfische sind das Fehlen der Bauchflossen und Schuppen sowie bei erwachsenen Tiere der Zähne. Die Rückenseite der erwachsenen Tiere ist blau- bis braunschwarz gefärbt, die Seiten sind oben stahlblau angehaucht und unten heller.
Schwertfische sind ausgezeichnete Schwimmer, die lange Wanderungen zu ihren Jagdgründen unternehmen. Dank der torpedoähnlichen Körperform und der großen, halbmondförmigen Schwanzflosse können sie auf kurzen Strecken bis zu 130 km/h erreichen.
Sie ernähren sich überwiegend von Fischen und Kopffüßern, so jagen sie Makrelen, Dorsche, Thunfische und selten auch Haifische. Auf der Suche nach ihnen gehen sie bis 800 m unter den Meeresspiegel.
In den Tropen und Subtropen laichen sie in den Sommermonaten.
Durch ihre Schnelligkeit vermögen sie Schwertfische mit ihrem scharfen Schwertkiefer selbst blechbeschlagene Bootswanderungen zu durchschlagen und häufig kann man in den Museen im Holz steckende Oberkieferteile bewundern. Bei einem zufälligen Aufeinandertreffen mit Schwimmern oder Tauchern kann es zu tödlichen Verletzungen kommen.
Wegen ihres wohlschmeckenden Fleisches und ihrer beträchtlichen Größe werden die Schwertfische häufig gefangen. Jährlich werden an die 34 000 t angelandet.