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Günni Offline

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Beiträge: 997


06.07.2008 06:06
Schwebrenke, Große antworten
Schwebrenke, Große (Wander-, Madümaräne, Blaufelchen, Schlei-, Ostseeschnäpel)
(Coregonus lavaretus)

Größe: bis 130 cm, meist 50 – 70 cm
Gewicht: bis 10 kg, gewöhnlich 2 – 4 kg
Fruchtbarkeit: 10000 – 50000 Eier
D II – IV 9 – 11; A III – IV 10 – 12; l.l. 80 – 110
Verbreitung: Einzugsgebiet der Ostsee und Nordsee sowie des Nördlichen Eismeeres bis zur Kolyma, in einigen Seen als Eiszeitrelikt (Polen, Alpenseen).

Der Rücke der Großen Schwebrenke ist blaugrün, die Seiten silbrig und nach vorn hin eher grau, die grauen Flossen haben einen grünlichen Hauch. Um die Seitenlinie und die Afteröffnung erkennt man einen rosa Schimmer.

Die zu den großen Maränen gehörende Art wächst sehr schnell, besonders in den Fischteichen, wo sie als Beifisch des Karpfens lebt. Ende des ersten Jahres erreicht sie 20 oder 25 cm und ein Gewichr von ca. 100g im zweiten Jahr an die 30 cm Läge und im fünften Jahr 55 cm und über 3 kg Gewicht.

Flusspopulationen unternehmen regelmäßig Laichwanderungen gegen die Strömung, Seepopulationen laichen dagegen teils an Ort und Stelle in ziemlich großer Tiefe, teils ziehen sie in die Zuflüsse. Laichzeit ist von Oktober bis Dezember. Die Embryos entwickeln sich durchschnittlich in 100 Tagen.

Dort, wo die Große Schwebrenke künstlich eingeführt wurde, kann man sich nicht auf den Erfolg des Laichens verlassen und muss die Bestände jedes Jahr mit Satzfischen auffüllen.

Als Nahrung dient vor allem Zooplankton, wobei größere Tiere auch die Bodenfauna und gelegentlich Laich oder kleine Fische fressen.

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