Größe: 10 – 15 cm, max. 20 cm Fruchtbarkeit: 500 – 800 Eier D 35 – 43; A 29 – 37 Verbreitung: im nördlichen Teil des Atlantischen Ozeans und in den subarktischen Küstengewässern des Nördlichen Eismeeres.
Der Kopf des Großen Scheibenbauches ist verhältnismäßig breit, der vordere Teil des Rumpfes kräftig, der Bauch rundlich. Der hintere Teil des Rumpfes und der Schwanz dagegen sind seitlich stark abgeflacht. Rücken- und Afterflosse sind lang und stehen mit der Schwanzflosse in Verbindung, wobei die Rückenflosse bis zum ersten Fünftel der Schwanzflosse reicht, die Afterflosse sogar noch weiter. Die großen Brustflossen sind auf charakteristische Weise eingeschnitten, die Bauchflossen sind in ein rundes Saugorgan umgewandelt, dessen Durchmesser etwa 12% der Gesamtlänge des Fisches ausmacht. Die Haut ist schlaff, faltig und mit kleinen Dornen versehen. Rücken und Stirn sind dunkelbraun mit vielen in Reihen angeordneten dunkleren Flecken, der Bauch ist heller. Dunkle Flecken und Streifen befinden sich auch auf den unpaaren Flossen.
Die Großen Scheibenbäuche leben überwiegend am Grund in der Nähe der Küste 5 – 10 m unter dem Wasser. Allerdings dringen sie nie in die Flutzone vor.
Sie laichen von Januar bis März in Bodennähe. Die Eier werden auf Steine, Pflanzen und auch am Grund auf sich festhaltende Polypenstadien von Hohltieren abgelegt. Nach dem Schlüpfen leben die Larven pelagisch und wechseln erst mit mehr als 2 cm Länge auf das Leben am Boden um. Hier ernähren sich die Fische dann von Würmern und Krustentieren, ältere Exemplare auch von kleineren Fischen.
Obwohl die Art an verschiedenen Stellen recht häufig ist, besitzt sie keine wirtschaftliche Bedeutung, da die Fische nicht sehr groß werden und ihr wässriges Fleisch einen schlechten Geschmack hat.