Größe: 30 – 70 cm, max. über 1 m Gewicht: 1 – 4 kg, max. über 20 kg D1 X – XI; D2 II 21 – 23; l.l. 50 – 56 Verbreitung: Mittelmeer, Schwarzes und Rotes Meer, Atlantikküste Europas und Afrikas vom Golf von Biscaya bis Guinea.
Der Körperbau des Schattenfisches erinnert sehr an den des Seeraben, doch sind in der Färbung beide Arten leicht zu unterscheiden. Beim Schattenfisch ziehen sich goldorangefarbene Schrägstreifen von oben schräg nach vorn, der Untergrund ist graublau gefärbt. Auch alle Flossen haben einen goldorange farbenen Hauch. Die Schwanzflosse ist hinten leicht gewölbt während sie beim Seeraben schwach eingeschnitten ist. Charakteristisch für den Schattenfisch ist auch der kurze und kräftige Bartfaden am Unterkiefer.
Er lebt in Küstengewässern über weichem, schlammigem oder sandigem Grund, der mit Pflanzen bewachsen ist. Häufig kommen sie auch im Brackwasser der Flussmündungen vor.
Ihre Nahrung besteht aus Weichtieren und Kleinfischen.
Die Laichzeit fällt in die Sommermonate, kann sich aber auch bis in den Herbst ziehen. Kühlt sich das Wasser ab, ziehen die Fische in die Tiefe zurück.
Ihr Fleisch ist weiß und wohlschmeckend. Größere Bedeutung hat die Art allerdings nicht, obwohl sie gelegentlich ins Netz geraten, geangelt oder harpuniert werden. Meist findet man sie in etwa 150 m Tiefe. Von den Verwandten ist die südamerikanische Art S. conosai von Bedeutung, von ihr werden z. B. in Argentinien jährlich 5000 t gefangen. Somit zählt sie dort zu de wichtigen Industriefischarten.