Größe: 10 – 15 cm, max. 18 cm D XII 17 – 19; A III 19 – 21 Verbreitung: vor den Küsten West- und Südwesteuropas, im westlichen Teil des Mittelmeeres und vor der nordafrikanischen Atlantikküste.
Der Schan ist die einzige Art dieser Familie die keine fleischigen Fortsätze über den Augen hat. Die Stirn ist gewölbt, der fleischige Kamm auf ihr ist nur schwach entwickelt. Die Rückenflosse ist auf ihrer gesamten Länge etwa gleichhoch mit Ausnahme des Einschnittes an der Übergangsstelle zwischen Hartstrahlen und Weichstrahlen. Auf den Kiefern stehen 15 – 24 Zähne. Die Hautfarbe ist sehr variabel, auch hängt sie vom Meeresgrund ab. Gewöhnlich ist der Rücken dunkelbraun bis grün, Seiten und Bauch sind heller. Der gesamte Körper ist durch helle und dunklere Flecken marmoriert.
Schane laichen im Frühjahr und im Sommer. Ihre Eier kleben sie an die Unterseite von Baumstämmen oder an die Decke kleiner Höhlen. Das Männchen beschützt ihre Eier und wedelt ihnen mit den großen Brustflossen Frischwasser zu. Meist lebt die Brut von Krustentieren.
Erwachsene Fische fressen kleine Krabben, Würmer und Weichtiere.
Die weit verbreitete Art lebt in der Uferzone auf steinigem Grund vor felsigen Ufern, doch kann man sie auch auf Sandboden in flachen Buchten antreffen wenn dort nur Steine, Zweige oder anderes material als Verstecke vorhanden sind. Sie kommen bis in 30 m Tiefe vor.
Wirtschaftlich sind die bedeutungslos, sie dienen den Raubfischen als Nahrung.