Größe: 20 – 30 cm, max. 35 cm Gewicht: max. 120 g Fruchtbarkeit: 15000 – 35000 Eier D 52 – 61; A 28 – 33; 66 – 69 Wirbel Verbreitung: Atlantikküste Europas vom Golf von Biscaya bis zur Nord- und Ostsee, Küstengewässer von Island.
Der Oberkiefer des Großen Sandaales ist nicht beweglich, der Unterkiefer ist länger als die Brustflossen (beim kleinen Sandaal ist er kürzer). Auf dem Pflugscharbein befinden sich zwei starke, an Zähne erinnernde Auswüchse. Die Brustflossenspitzen reichen oder gar nicht bis zum Ansatz der Rückenflosse. Rücken und obere Körperseite sind blaugrün, Bauch und untere Seitenpartien silbrigweiß gefärbt. An den Seiten des Vorderkopfes befindet sich je ein leuchtend schwarzer Fleck.
Die Großen Sandaale laichen am Frühlingsende und im Sommer in 20 – 200 m Tiefe wobei sie ihre Eier auf Sand ablegen. Die Larven leben pelagisch und ernähren sich anfangs von kleinen Planktonorganismen, Eiern und Larven fremder Fischarten. Später gehen sie auf größere Nährtiere über, vor allem Krustentiere. Erwachsene Exemplare fressen oft den Kleinen Sandaal.
Der große Sandaal kommt von der Ebbeliene bis in 150 m Tiefe vor, er lebt meist auf Sandboden, wo er Verstecke und Nahrung findet.
Wirtschaftlich ist die Art von geringer Bedeutung, schon wegen ihrer kleinen Zahlenstärke.