Größe: 80 – 100 cm, max. bis 150 cm Gewicht: 3 – 10 kg, vereinzelt bis 40 kg D XI 15 – 16; A III 8 – 9 Verbreitung: im Atlantischen Ozean an den Küsten Europas und Westafrikas, im Mittelmeer und vor den Kanarischen Inseln. Die Nordgrenze bildet die Südküste Irlands und Großbritanniens.
Der mit dem Zackenbarschen der Gattung Serranus eng verwandte Braune Zackenbarsch wurde früher wiederholt in diese Gattung eingeordnet. Ein gemeinsames Merkmal ist die einzige Rückenflosse, deren Vorderteil von stacheligen, unverzweigten Flossenstrahlen gestützt wird. In der Körperform erinnert er an Arten der Gattung Serranus. Auch der hinten gesägte Vorkiemendeckel und die drei großen Stacheln am Ende des Hauptkiemendeckels sind mit Serranus-Arten gleich. Unterscheidungsmerkmale der beiden Gattungen sind die Schuppen am Unterkiefer, die größeren Ausmaße und das Farbkleid. Quer- oder Längsstreifen fehlen. Rücken und Seiten sind dunkelzimtbraun gefärbt, während Bauch und Unterkiefer gelblich sind. Den ganzen Körper bedecken helle Flecken verschiedener Größe, alle Flossen sind hell umrandet.
Die Braunen Zackenbarsche leben in 8 – 150 m Tiefe, maximal 200 m tief und bevorzugen steinigen Grund mit reichen Felsgebilden, Verstecken und Höhlen, in die sie gern hinein schwimmen. Meist führen sie ein Einzelgängerleben.
Hauptnahrungsquelle sind Fische, in geringerem Maße auch größere Krustentiere und Weichtiere.
Das Fleisch ist schmackhaft, aber bei älteren Fischen ziemlich trocken und faserig. Gefangen werden sie besonders mit Schleppnetzen und Hakenschnüren, in letzter Zeit betragen die Jahresfänge 1000 – 2000 t. Sportfischer fangen sie auch mit der Angel und im Mittelmeer werden sie besonders gern von Sporttauchern mit der Harpune verfolgt.